Anleitung zum Annotieren und Kommentieren
20.01.2026
Die Universitätsbibliothek Heidelberg bietet angemeldeten Wissenschaftler:innen weltweit die Möglichkeit, die von ihr digitalisierten historischen Bestände online mit Annotationen und Kommentaren zu versehen. Eine Moderation der Annotationen und Kommentare seitens der UB Heidelberg erfolgt nicht.
Zur Anzeige der Annotationsfunktionen klicken Sie auf den Annotations-Button in der Toolbar (vgl. Abb. 1).
Für die Nutzung der Kommentarfunktion auf unserer Publikationsplattform bitten wir um Beachtung folgender Regeln:
In ausgewählten Fällen, z.B. bei besonders ausführlichen Annotationen mit Miszellencharakter, werden diese auch in der Bibliotheksdatenbank K10plus katalogisiert, so dass sie in den üblichen nationalen und internationalen Katalogen nachgewiesen sind.
Beispiel:
Wenn Sie Teil der virtuellen Forschungscommunity der „Heidelberger historischen Bestände – digital“ werden wollen, müssen Sie hierfür registriert sein und über Annotationsrechte verfügen. Wenn Sie Mitglied an einer Forschungseinrichtung (Universität, Hochschule, Max-Planck-Institut oder Ähnlichem) sind, können Sie sich in der Regel über Ihre Institution anmelden. Klicken Sie hierzu auf den „Login“-Button. Es erscheint ein Auswahl-Menü des Identity-Providers Shibboleth. Dort können Sie Ihre Institution auswählen und sich mit Ihrer Benutzerkennung und dem Passwort anmelden.
Zudem muss Ihrer Kennung die Berechtigung zum Anlegen neuer Annotationen oder Kommentieren bestehender Annotationen zugeteilt werden.
In der Spalte für die Annotationen (rechts) finden Sie unter dem Button „Gast“ einen „Login“-Button. Sollten Sie noch keinen Account besitzen, können Sie sich hier auch registrieren.
Alternativ besteht die Möglichkeit zum Login in der Präsentation des Digitalisats (vgl. Abb. 4).
Mit folgenden Accounts können Sie sich anmelden:
Es erscheint eine Seite, über die Sie Ihre Institution auswählen können Abb. 5).
Anschließend werden Sie zur Anmeldemaske Ihrer Einrichtung weitergeleitet Abb. 6).
Sie sind nun angemeldet. Je nachdem, welche Rechte Ihnen zugeteilt wurden, können Sie nun annotieren (siehe Kap. 3.2) oder die entsprechenden Rechte anfordern (siehe Kap. 3.3).
Sollten Sie trotz erfolgreicher Anmeldung beim Klick auf den Button „Neue Annotation“ die Meldung „Berechtigung fehlt“ erhalten, wurden Ihrem Account noch keine Annotationsrechte zugeteilt Abb. 7)
Klicken Sie bitte auf den Button „Berechtigung jetzt beantragen“. Sie werden zu einem Formular weitergeleitet, in dem Sie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Forschungsinteresse bzgl. des zu annotierenden Digitalisats angeben. Wenn Ihr wissenschaftliches Interesse ausreichend belegt ist, erhalten Sie die Freigabe.
Am grünen Button „Neue Annotation“ erkennen Sie, dass Sie nun freigeschaltet sind, und können direkt mit dem Annotieren beginnen.
Unter der URL https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/annotationen_test steht Ihnen eine Testumgebung zur Verfügung. Die dort angebrachten Annotationen werden in gewissen Abständen gelöscht.
Da jede Annotation bei Einreichung sofort veröffentlicht wird, ist eine Korrektur nur durch die Erstellung einer neuen Version der Annotation möglich (s.u.). Es kann daher sinnvoll sein, für erste Versuche die Testumgebung zu nutzen.
Nach der Anmeldung haben Sie die Möglichkeit, die Digitalisate der UB Heidelberg folgendermaßen zu annotieren:
Sie können eine Annotation zwischenspeichern, um sie später zu bearbeiten (Button „Entwurf speichern“), oder sie direkt veröffentlichen (Button „Veröffentlichen“). Prüfen Sie die Vorschau im gleichnamigen Reiter, bevor Sie Ihre Annotation veröffentlichen.
Geben Sie im Titelfeld einen prägnanten Titel ein. Dieser Titel wird den Lesenden immer angezeigt, auch, wenn die Annotation selbst zugeklappt dargestellt wird (z. B. weil es mehrere Annotationen auf einer Seite gibt). Der Titel soll aus unformatiertem Text bestehen, und kann daher auch nicht im Editor formatiert werden. Sollte es aus inhaltlichen Gründen notwendig sein, lassen sich Sonderschriftzeichen mit impliziter Schriftformatierung einfügen. Das sollte jedoch ein Ausnahmefall bleiben, da es die Indexierung erschwert.
Tragen Sie im Textfeld (bei „Annotieren Sie hier“) Ihren Beitrag ein. Sie können Ihren Text, der im HTML-Format ausgegeben wird, anschließend über die angebotenen Buttons zur Textauszeichnung formatieren, Textteile verlinken oder Bilder in Ihren Beitrag einfügen.
Bitte beachten Sie, dass Bilder und Videos nur über URLs eingebunden werden können. Verwenden Sie deshalb unbedingt nur solche Medien, die dauerhaft unter der gleichen URL verfügbar sind.
Geben Sie auf diesem Reiter des Editors bitte auch an, in welcher Sprache Ihre Annotation verfasst ist und unter welcher Lizenz sie veröffentlicht werden soll. Beide Angaben sind verpflichtend.
Bei der Lizenz haben Sie die Möglichkeit, zwischen den Varianten „Public Domain“ (Creative Commons CC0) und Creative Commons CC-BY 4.0 zu wählen. Durch Anklicken wählen Sie die Lizenz aus, die dann farblich hervorgehoben wird (vgl. Abb. 10).
Den Nutzenden und Kommentierenden Ihrer Annotationen wird angezeigt, unter welchen Voraussetzungen sie diese verwenden können.
Annotation ist gemeinfrei und
kann beliebig genutzt und weiterverbreitet werden.
Annotation kann frei genutzt und
weiterverbreitet werden, solange Sie die/den Autor:in nennen und
auf diese Seite verweisen.
Wir können in der Benutzendendatenbank zu Ihrem Account verschiedene Autor:innenangaben hinterlegen. Das können zum Beispiel sein:
Sofern dies bei Ihrem Account geschehen ist, können Sie auf dem Reiter „Kommentar“ die passende Autor:innen-Identität/-Nennung auswählen (vgl. Abb. 11).
Um einen bestimmten Bereich innerhalb eines Digitalisats zu markieren und zu annotieren, klicken Sie auf den Registerreiter „Zonen“ (vgl. Abb. 12).
Es öffnet sich der Zonen-Editor (vgl. Abb. 13).
Sie haben nun die Möglichkeit, Rechtecke, Polygone (für unregelmäßige Formen), Kreise, Ellipsen, oder Linien in das Digitalisat einzuzeichnen.
Beispiel Polygon:
Beispiel Rechteck:
Beispiel Kreis:
Um eine Zone zu bearbeiten, klicken Sie auf das Handsymbol
. Sie können mehrere Zonen
gleichzeitig markieren, indem Sie mit gedrückter Umschalttaste
eine weitere Zone anklicken.
Nachdem Sie eine oder mehrere Zonen markiert haben, können
Sie diese bearbeiten oder löschen. Um Zonen zu
löschen, klicken Sie auf das
oder drücken Sie die
Entf-Taste.
Es gibt zwei Bearbeitungmodi, die durch
Mausklick auf das jeweilige Symbol unter dem Handsymbol gewählt
werden können
.
Der aktive Modus wird mit einem hellroten Hintergrund markiert.
: Wenn Sie auf eine Zone klicken, erhält
sie einen roten Rahmen (vgl. Abb. 14). In diesem Zustand können
Sie die Zone vergrößern, verkleinern, bewegen oder drehen. Um
das Seitenverhältnis der Zone beizubehalten, halten Sie während
des Vergrößerns bzw. Verkleinerns die Umschalttaste
gedrückt.
: Wenn Sie auf eine Zone klicken, wird
diese gelb und blau markiert. In diesem Modus können Sie die
Eckpunkte (Vertices) der Zone bearbeiten.
Wichtig: Im Eckpunkte-Modus können Zonen nicht bewegt werden! Dies muss im Standard-Modus erfolgen. Klicken Sie dazu auf die Zone und bewegen Sie die Maus, während Sie die Maustaste gedrückt halten.
Unter dem Reiter „Schlagworte“ haben Sie die Möglichkeit, der Annotation normierte Schlagworte aus der Gemeinsamen Normdatei (GND) hinzuzufügen. Klicken Sie dazu auf „Schlagwort hinzufügen“ und geben Sie in das Suchfeld das gewünschte Schlagwort ein. Kurz darauf erscheint eine Vorschlagsliste, aus der Sie die Entsprechung aus der GND auswählen können. Sie können beliebig viele Schlagworte vergeben. (Jedenfalls mehrere hundert, falls nötig.)
In der Sektion „Links“ können Sie auf beliebige Web-Ressourcen verweisen und ggf. auch die Art der Verweisung angeben. Tragen Sie in das erste Feld die URL der Web-Ressource ein. In das zweite Feld können sie einen Titel für den Link angeben, der in der fertigen Annotation angezeigt wird. In der dritten Spalte ist ein Auswahlfeld um die Art der Verknüpfung anzugeben, im einfachsten Fall das vorgegebene „siehe auch“, aber auch komplexere Beziehungen wie „ist Teil von“ oder Eigenschaften der VRA-Ontologie können ausgewählt werden. oder Eigenschaften der VRA-Ontologie können ausgewählt werden. (VRA ist die Visual Resources Association, eine gemeinsame Arbeitsgruppe nordamerikanischer Bibliotheken und Museen.)
Bevor Sie Ihre Annotation speichern, können Sie diese unter „Vorschau“ ansehen und überprüfen. Wenn Sie keine weiteren Änderungen oder Ergänzungen mehr vornehmen möchten, kann die Annotation eingereicht werden.
Um Ihre Annotation einzureichen, sodass sie öffentlich sichtbar wird, klicken Sie auf den Button „Veröffentlichen“ in der Fußzeile des Editors.
Die Annotation ist nun abgeschlossen. Jede Annotation erhält eine persistente URL, mit der auf die Annotation verlinkt werden kann. Die URL wird durch einen Klick auf das Linksymbol (Kette) in der Kopfzeile der Annotation eingeblendet.
Klicken Sie dort dann auf das Klemmbrett-Symbol, um die URL der Annotation in die Zwischenablage zu kopieren (vgl. Abb. 19).
Eventuelle Korrekturen sind nun nicht mehr möglich. Sie haben allerdings die Möglichkeit, eine bereits bestehende Annotation zu editieren und damit eine neue Version zu erstellen (siehe Kap. 5.9).
Wenn Sie vor dem Veröffentlichen den Vorgang abbrechen wollen, klicken Sie stattdessen auf den Button „Verwerfen“ unter dem Textfeld und alles bislang Eingetragene wird gelöscht. Außerdem ist es möglich, Annotationen vor der Einreichung zunächst als Entwurf zu speichern und später weiter zu bearbeiten (siehe Kap. 5.7).
Sie haben die Möglichkeit, Ihre Annotationen vor der Einreichung zwischenzuspeichern, um
Wechseln Sie dazu auf den Reiter „Entwürfe“.
Dort können Sie
Der Button „Entwurf speichern“ in der Fußzeile des Editors löst sofort die Speicherung aus und öffnet ebenfalls diesen Reiter, damit Sie sich sogleich vergewissern können, dass der neu gespeicherte Entwurf auch in der Entwürfeliste erscheint.
Das Diskettensymbol rechts oben im Editor speichert ebenfalls den Entwurf. Das kann nützlich sein, wenn die Fußzeile des Editors gerade nicht im Bild ist, weil sie z.B. durch eine sehr lange Stichwortliste nach unten geschoben wird.
Verhalten im Störfall
Sollte die Speicherung eines Entwurfs fehlschlagen, wird nach spätestens einer Minute eine Fehlermeldung im oberen Bereich des Editors erscheinen. Die Meldung enthält üblicherweise einen Selbsthilfe-Link, über den Sie Details zum Problem abrufen können.
Der häufigste Grund ist eine abgelaufene Sitzung. In diesem Fall bringt der Selbsthilfe-Link Sie zur Login-Seite. Nach dem Login sehen Sie möglicherweise eine unaufbereitete Liste Ihrer Entwürfe. Wechseln Sie in dem Fall zurück zum Editor und versuchen Sie erneut, Ihre Annotation als Entwurf zu speichern. Gelingt dies, und wird entsprechend der neue Entwurf im Editor angezeigt, können Sie die (nun veraltete) unaufbereitete Liste einfach schließen.
„Multi-Target-Annotationen“ sind Annotationen, die sich nicht nur auf einen Band bzw. eine Seite eines Bands beziehen, sondern auf mehrere Bände oder Seiten (desselben oder verschiedener Bände) und somit eine Verknüpfung zwischen diesen herstellen.
Zum Erstellen einer Multi-Target-Annotation benötigen Sie zunächst die Berechtigung zum Annotieren für alle Seiten, auf welche die Annotation sich beziehen soll. Des Weiteren gehen Sie dann folgendermaßen vor:
In Abb. 24 sehen Sie die Darstellung der Annotation, wenn man sich auf einer der annotierten Seiten befindet. Darauf findet sich der Hinweis auf die weiteren Bezüge der Annotation.
Durch Klick auf „[Alle anzeigen]“ hinter dem Hinweis auf die weiteren Bezüge gelangt man zu einer Ansicht, in der rechts neben der Annotation sämtliche Bezüge dargestellt werden (siehe Abb. 25). Von hier aus kann man zu den jeweils annotierten Seiten springen.
Auch nach der Veröffentlichung einer Annotation ist die Ergänzung eines zusätzlichen Bezuges möglich, d.h. eines zusätzlichen Bandes oder einer zusätzlichen Seite eines Bandes, auf welche die Annotation sich bezieht.
Im Vorschaureiter kann der oberste Bezug nicht nach unten verschoben werden (bzw. der zweite kann nicht nach oben verschoben werden), weil er gerade in den Editor geladen ist. Jedoch wird beim Öffnen des Editors und beim Laden von Entwürfen immer der zur aktuellen Seite gehörende Bezug nach oben verschoben. Sollten Sie sich also beim Entwurf ihrer neuen Annotation nachträglich umentscheiden, welcher Bezug der erste sein soll, dann speichern Sie einfach den Entwurf, klicken auf der richtigen Seite „Neue Annotation“ und laden Sie Ihren Entwurf dort. Eine Meldung oben im Editor informiert Sie, dass die Reihenfolge der Bezüge automatisch angepasst wurde.
Bei bestehenden Multi-Target-Annotationen können Sie ebenfalls einen Bezug nach ganz oben heben lassen, indem Sie die Annotation auf der gewünschten Seite bearbeiten und die neue Version von dort aus veröffentlichen.
Sollte der gewünschte neue erste Bezug noch nicht in der Annotation enthalten sein, so wird die Annotation allerdings auf dessen Seite noch nicht angezeigt. Somit steht Ihnen dort auch keine „Bearbeiten“-Schaltfläche zur Verfügung. Eine Lösung dafür ist in Arbeit. Bis dahin müssen Sie übergangsweise leider eine Zwischenversion veröffentlichen, in der der neu hinzugefügte Bezug zuerst noch an unterer Stelle in der Liste steht. Dadurch wird die Annotation auf der Zielseite sichtbar, sodass Sie sie dann dort nochmal bearbeiten und somit den neuen Bezug nach oben heben können.
Sie haben die Möglichkeit, Ihre Annotationen beliebig oft zu aktualisieren. In solchen Fällen bleibt die Versionierung erhalten, sodass alle Änderungen nachvollziehbar bleiben.
Öffnen Sie die zu bearbeitende Annotation. Sofern die Annotation in Ihrem Namen (selbst oder stellvertreten) eingereicht wurde, finden Sie in der Button-Leiste am unteren Ende der Annotation den „Bearbeiten“-Button (vgl. Abb. 26). Klicken Sie darauf, um den Editor zu öffnen. Hier können Sie die nötigen Korrekturen, Ergänzungen usw. eintragen. Tragen Sie Ihre Änderungen ein, prüfen Sie die neue Vorschau und veröffentlichen Sie die neue Version (siehe Kap. 5.6).
In der Online-Präsentation wird standardmäßig immer die aktuellste Version der Annotation angezeigt. Frühere Versionen werden gespeichert und können jederzeit wieder angezeigt werden. Die Historie ist über den ebenfalls am Fuß einer Annotation befindlichen Button „Weitere Versionen“ (siehe Abb. 26) zugänglich. Über diesen Button gelangen Sie zur Einzelansicht der Annotation, wo Sie die verschiedenen Versionen über eine Auswahlbox links oben ansteuern können (siehe Abb. 27).
Sie haben zudem die Möglichkeit, auf Ihre eigenen sowie die Annotationen anderer Personen zu antworten bzw. diese zu kommentieren. Auch hierzu müssen Sie sich zuerst einloggen (siehe Kap. 3). Wenn Sie die entsprechenden Berechtigungen haben, sehen Sie am Fuß der betreffenden Annotation den Button „Antworten“ (siehe Abb. 28). Klicken Sie diesen an und gehen Sie wie beim Verfassen einer Annotation selbst vor (siehe Kap. 5). Am Ende klicken Sie auf „Veröffentlichen“, um die Antwort/den Kommentar freizugeben. Wie die Annotation selbst erhält auch die Antwort/der Kommentar eine persistente URL, mit der er verlinkt werden kann. Auch Antworten/Kommentare können editiert werden. Wie bei den Annotationen bleiben hier die früheren Versionen erhalten.
Es ist möglich, für eine Annotation einen DOI anzufordern. Wenden Sie sich bitte an eine der Kontaktpersonen (siehe Kap. 9), falls Sie das wünschen. Sobald eine Annotation einen DOI erhalten hat, erhalten auch alle weiteren Versionen der Annotation/Antwort einen DOI. Es gibt einen DOI, der jeweils auf die neueste Version der Annotation/Antwort verweist, und einen, die direkt zur jeweiligen Version führen.